In diesem Roman geht es um einen jungen Mann, der als Hauslehrer bei einem General angestellt ist. Er ist in die Tochter des Hauses verliebt, diese erwidert seine Gefühle jedoch nicht, sondern nutzt ihn aus. Sie hat anscheinend finanzielle Sorgen und bringt ihn dazu, für sie Roulette zu spielen. Daraufhin verfällt er langsam, aber sicher dem Glücksspiel.
Die Geschichte ist tatsächlich ziemlich spannend, d. h. es kommt keine Langeweile auf. Allerdings ist die meiste Zeit gar nicht zu merken, dass er dem Glücksspiel so zugetan ist. Das kommt erst ziemlich zum Schluß richtig zur Sprache.
Offensichtlich hat Dostojewski seine eigene Leidenschaft für das Spiel in diesem Roman verarbeitet.
(Bettina Sablowski, 2003)