Diese Geschichte ist Teil einer Sammlung von Grusel- und Horrorgeschichten.
Der Ich-Erzähler besucht einen alten Freund des Hauses Usher, den er jahrelang nicht gesehen hat. Dieser ist offensichtlich schwer krank: Er litt schwer durch eine krankhafte Verschärfung der Sinne. Von den Nahrungsmitteln waren ihm nur solche vom fadesten Geschmack erträglich, und seine Kleider durften nur aus bestimmten Geweben gefertigt sein. Er fühlte sich belästigt vom Duft der Blumen, selbst der schwächste Lichtstrahl schmerzte seine Augen, und nur besondere Töne, und zwar solche von Saiteninstrumenten, vermochte er ohne Schauder anzuhören.«
Er scheint auch unter Wahnvorstellungen und tiefen Depressionen zu leiden. Auch seine Zwillingsschwester ist sehr krank und stirbt. Die beiden bringen sie in einem Sarg in eine versteckte Nische und verschliessen diese. Dann eines Nachts hören sie seltsame Geräusche und der Kranke meint, ob im Ernst oder im Wahn, seine Schwester wäre noch lebendig und plötzlich steht sie vor ihnen.
Ich finde die Geschichte ehrlich gesagt überhaupt nicht gruselig, ich habe sie allerdings auch nicht so richtig verstanden.
(Bettina Sablowski, 2003)