Sehr zwiespältig aufgenommen wurde Harriet Beecher-Stowes Werk Onkel Toms Hütte. Es erschien erstmals 1851/1852 als Fortsetzungsroman in einer Zeitung.
Tom ist ein frommer und treuer Sklave, der einem gutmütigem Platanenbesitzer in den Südstaaten der USA gehört. Tom und seine Familie werden auseinandergerissen und von Sklavenhändlern weiterverkauft.
Tom gerät schließlich an einen brutalen Herrn, der seine Sklaven ausbeutet und misshandelt.
Trotz aller Grausamkeiten verliert er nie seinen Glauben an Gott und an das Gute im Menschen.
Sofort nach Erscheinen, ist das Buch ein großer Erfolg geworden. Sowohl in den USA, als auch in Europa wurde es zum Kassenschlager. Die Autorin appellierte an ihre Zeitgenossen, die Schwarzen nicht als eine niedere Rasse zu betrachten, sondern wie Menschen zu behandeln.
Auch heute kann das Buch als Aufruf zu mehr Toleranz verstanden werden.
Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte; Insel Verlag, Frankfurt 1980
(Annika Manegold, 2003)