Jane Austen: Überredung

Ein Gesellschaftsroman mit Happy End!

Tochter aus adligem Hause verliebt sich in jungen, noch unvermögenden Seemann; man verlobt sich ...

Jedoch löst Anne auf Anraten der familiären Freundin schweren Herzens die Verlobung (aufgrund der Standes- bzw. Vermögensunterschiede) und verliert Frederick aus den Augen. Jahre später begegnen sie sich wieder: er ist inzwischen der vermögende Kapitän Wentworth, sie immernoch die Adelstochter, und nach vielem Hin und Her, Herzschmerz, Querelen und vielen Umwegen gelingt es den beiden letztlich doch noch, zueinander zu finden und miteinander glücklich zu werden ...

Hab ich bei Hamsuns Victoria noch vergeblich gehofft, so wird mir hier endlich lang ersehntes Happy End beschert!! Jane Austens Überredung ist sehr angenehm zu lesen und klärt zudem ein wenig über die Adelsstände der damaligen Zeit in England auf. Zugegeben, dieses Buch ist nicht sehr tiefgründig geschrieben, aber als leichte Lektüre, die durch die Feinfühligkeit der Autorin im Beschreiben ihrer Hauptfiguren besticht, durchaus weiterzuempfehlen.

(Janine Jürgensen, 2003)

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